20. März, 2019
Paul Hofmann
Ü32

THC Ü32 vs Berolina Stralau: Auf der falschen Seite beim Rachefeldzug

THC ü32 - FSV Berolina Stralau, 28. 10. 2017

Benni

Rob

Flo

Joscha

Sebo%O

Lili

Jens

Reza

Jonas

Jan

Paul

Endstand: 0:3 (0:1)

Bank:

Gerson, Fonki

Spielort:

METRO

Spielbericht:

Noch nicht so lange her, da versaute eine topaufgelegte Ü32 Berolina Stralau die Herbstmeisterschaft, und das auch noch bei Berolina zuhause. Und dann auch noch 20 Franziskaner singend vor dem eigenen Platz-Späti.

Kein Wunder, dass der aktuelle Tabellenführer der Staffel bis tief in die gepiercten Haarspitzen motiviert auf der Metro auflief.

Der THC, ersatz- und gelbgeschwächt (5. Gelbe Bohne) von vorneherein defensiv, auf Entlastung hoffend und vielleicht mit einem Lucky Punch? Nix wars. Abwehrschlacht, die Offensivreihen um Benni, Rob und Sebo am Anrennen ab Mittellinie. Und tatsächlich, Stralau tat sich schwer und kam selten zum Abschluss, und wenn dann nur ungefährlich. Hellwache Franziskaner putzen und klären und entlasten. Es wird gegrätscht und gelaufen und die Zweikämpfe stimmen auch. Einzig bei einem Einwurf von der rechten Seite wird nicht sofort alles zugestellt und zack, fliegt eine butterweiche Flanke etwa 9m aufs Tor, wo Reza seinen Mann zwar markiert hat, im Kopfballduell jedoch chancenlos ist. Der Ball segelt wohlplatziert über den ausgestreckten Paul hinweg in den linken oberen Winkel. 0:1.

Der THC als Antwort weiter trotzig.
Immerhin vier Chancen hatte man sich bis hier erarbeitet, alle durch lange Freistöße von Jonas.

Und ab in die Pause.

Nach der Halbzeit lief es wie davor. Druck von Stralau, THC verteidigt mit Mann und Maus. Entlastung kam zu diesem Zeitpunkt zu wenig und die Umstellungen fruchteten nicht. Freistöße gab es auch keine mehr.

Nach einem Fehlpass im Mittelfeld wird Stralaus Bester Mann am Strafraum hübsch bedient und kann sich sowohl im Laufduell mit Jonas durchsetzen, als auch dann ins kurze Eck abschließen. 0:2 in der 65. Minute.

Jetzt merkte man die Lunge etwas und Stralau liess ein bisschen zu sehr die Überlegenheit raushängen, was bei diesem Spielstand irgendwie unnötig erschien. Als dann acht Minuten später das 0:3 fällt, ist der berühmte Drops gelutscht. Dennoch blieben die Franziskanerköpfe nicht hängen. Wir entschieden uns aktiv, nicht vollkommen einzugehen in den letzten Minuten und hielten nochmal ordentlich dagegen. Und hätten die Berolinas nicht pausenlos verbale Gülle von sich gegeben, hätte es bestimmt auch ein bisschen Spaß gemacht.

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