6. März, 2016
Joey
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2. KF

In den Kaninchenbau

NNW 98 / CTE vs THC Franziskaner FC 2. KF, 04. 03. 2016

Willi

Felix

Malte

Johann

Edi

André

Manu

Endstand: 10:4 (7:1)

Bank:

Jost, Jan, Olli, Thor, Colja

Zuschauer:

Stefan, Urman, Irie, Max und Frank

Spielort:

Behmstraße 27-31

Spielbericht:

Hinunter, hinunter, hinunter! Wollte denn der Fall nie enden?
Entweder fielen wir sehr tief, oder wir fielen sehr langsam; denn wir hatten Zeit genug, uns bei Fallen umzusehen und zu wundern, was nun wohl geschehen würde.
Wenn man schon so fiel, konnte man sich aber genauso gut fragen, wie es gekommen war, daß man dem weißen Kaninchen Freizeitfußball in seinen Bau gefolgt war.

Der erste Fehler in der Matrix war uns eine Woche zuvor aufgefallen. Gerade hatten wir unseren ersten Auswärtssieg erkämpft (ein Kribbeln im Unterbewußtsein), und mit nun vier Siegen in der Tasche blickten wir erwartungsvoll auf die Tabelle.
Die Frühlingssonne ließ das Bild flackern.
4 Siege, 3 Punkte, Tabellenletzter (konnte das stimmen?).
Auswärtssieg, aber weniger Punkte als zuvor.

One pill makes you larger and one pill makes you small.

Dann am Schaltjahrestag der THC-Nachwuchs. Nach langem Warten, plötzlich schnellstes Baby der Stadt, des Landes, der Dimension. Wieder das weiße Kaninchen.

Komme zu spät, komme zu spät, Erster.

Nun also Freitag.
Auswärtsspiel bei Flutlicht/Zwielicht.
Kokswiese Wunderland.

Der Schiedrichter, ein alter runder Kater, begrüßt uns mit einem breiten Grinsen.
Die Gegner schwarz-weiße Schachfiguren.

Das Spiel beginnt und wir fallen. Hinunter, hinunter, hinunter. Immer schneller rotieren die Schachfiguren.
4,5,6,7 Gegentore.
Wir taumeln, oder der Platz, schwer zu sagen. Zu laut tobt der THC-Anhang.
Stefan, der verrückten Hutmacher, feiert eine lautstarke Teeparty am Spielfeldrand. Alles Gute zum Nichtsieg!

Kurz vor der Halbzeit ist es dann Andre, der das Schachbrett zum Wanken bringt. Ecke direkt verwandelt.
Er versucht nicht den Eckball zu verbiegen, denn das ist nicht möglich.
Statt dessen versucht er, sich einfach die Wahrheit vorzustellen.
Den Eckball gibt es nicht.

Zur Halbzeitpause erscheint uns wieder der Grinsekater-Schiedrichter. Er schnurrt bei der Erinnerung an alte Zeiten des THC und Franziskaner Schiedsrichter mit Irokesenschnitt.

In Halbzeit zwei fallen wir nicht mehr, oder vielleicht fallen wir einfach eleganter.
Willi lässt jede Rücksicht auf Geometrie und Physik fallen. Krümmt Raum und Realität. Tor aus einem Winkel spitz wie eine Spiegelscherbe.

Die Gegner verunsichert. Spiel ich weiß oder schwarz? Eigentor.

Die „Talfahrt in die Hölle“ (Stefan) jetzt zumindest unterhaltsam.

Dann ist das Spiel zu Ende und wir haben 10 zu 4 verloren. Heißt es.
Singen hört man nur uns.
Hase und Hutmacher schenken Tee aus.
Man blickt sich verwundert um und fragt sich, ob die Stimmung besser sein könnte wäre das Ergebnis gedreht. Kein Platz für Logik an diesem Abend.

Später stehen wir noch lange zusammen. Rauchen und philosophieren mit der Raupe auf dem Fliegenpilz, und finden das noch nicht mal sehr merkwürdig. Dann machen wir uns auf den Weg hinaus aus dem Kaninchenbau.

(Text: Jan)


Kommentare

Wahre Poesie Jan

Da ist die Kokswiese wohl zum Wunderland geworden!?

Wir haben den Start verpennt! 0:5 nach 20 min, dann haben wir uns taktisch zusammengerissen, leider zu spät. Aber eine Niederlage aus der wir sicher lernen werden!

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