6. November, 2017
Coco Wontorra
2. KF

Spocht Frei!

Spocht SV - THC Franziskaner FC KF II, 04. 11. 2017

Moritz

Willi

Robat

Stevie

Edi

Johann

Merlin

Endstand: 0:2 (0:0)

Tore:

  • 0:1 Edi (86. Min, Moritz)
  • 0:2 Jakob (89. Min, Moritz)

Beste Spieler:

Moritz

Bank:

Jakob, Andre, Doumbia

Schiedsrichter:

Einer der es ganz genau nahm

Zuschauer:

Edelfan Urmann, Coach Shahar, Benni, Tis Teeze Theese Ties ider wie man ihn auch schreibt, Janis

Spielort:

Bosestraße 21

Spielbericht:

Es ist der erste Spieltag nach der Zeitumstellung, am ersten Novemberwochenende. Petrus hat anscheinend am Freitag wieder 2 Tindermatches gehabt und sein Sativa-Game war on point – sprich, er hat gute Laune – es ist Kaiserwetter an diesem besagten Wochenendtag. Für die Affen der zweiten Kleinfeld heisst es heute wieder Freigang, die Lobeck-Platzwärter haben den Käfig aufgeschlossen, das Zirkuszelt gastiert diesmal in Tempelhof, für den Eiweiß-Haushalt müssen also mind. eine Wegbanane mehr pro Spiel in den Rucksack gepackt werden. Die Uhrzeit des Spielstarts ist früh angesetzt, zur Mittagszeit, zu einer Zeit wo der gemeine Orang Utan sich nach freitäglichem Franziskaner-Umtrunks das zweite mal im Bettlaken umdreht. Der bisherige Saisonverlauf für die Orangenen, bisher nur durch fehlende Selbst-Disziplin beim Einreichen der Spielberichte bei den Offiziellen zu beanstanden, soll heute gegen die Jungs vom SPOCHT SV weiter positiv ausgestaltet werden. Der Kader, gespickt einem neuen Gesicht, Doumbia, kreuzt trotz widriger Anstoßzeit vollzählig zur vereinbarten Stunde am Platz des Geschehens ein. In der Bösestraße soll Gutes verrichtet werden, flüstere ich Siri als Notiz an mich selber in mein Iphone. Die Katakomben selber könnten für ein Spiel in der Freizeitliga nicht schöner hergerichtet werden, die Duschen könnten für für einen Dreh „Hinter Gittern“ super hinhalten. Für den aufputschenden Moschusgeruch sorge ich durch meine nicht gewaschene Sportlerausrüstung selber und ernte dafür anerkennendes Naserümpfen meiner Teamkollegen. Nach dem Warmmachen möchte auch der Schiri gleich eine Duftmarke setzen und korrigiert unseren Trainer in allen Formen des bürokratischen Regelwerks beim Ausfüllen der Papiere.

Anpfiff. Der Gegner hat sich durch die letzten Niederlagen wohl ein Konzept ausgedacht, d.h. erstmal sicher. Wird aber immer wieder dadurch verworfen dass alle Mann wie blöde nach vorn preschen. Leider erkennt die zweite Kleinfeld dieses Schema nicht und möchte erstmal Schönwetterfußball spielen. In der ersten Halbzeit passiert also erstmal nicht viel außer zwei Gelben Karten wegen „Ball-im-Spiel“ oder fast gelben Karten wegen „zu schnell gewechselt“. Der einzige Höhepunkt ist also die Auseinandersetzung mit dem Schiri (der natürlich in der Sache recht hat).

Zweite Halbzeit, die zweite Kleinfeld mittlerweile durch Support durch hochkarätige Gästefans bereichert, beginnt sich langsam auf ihre Tugenden zu konzentrieren. Nämlich Laufarbeit, varientenreiches Offensivspiel und eine kompakte Abwehr. Durch das kongeniale Zusammenspiel von Edi, Moritz und Jakob fallen schlussendlich in der 86’und 89′ die entscheidenden Tore des Tages. Man muss Merlin danken, dass es nicht zum Tor für die Gegner gereicht hat, denn dann hätte das Spiel anders ausgesehen. Hätte, hätte Fahrradkette. Müsste, müsste, Nordseeküste. Danach gibts’noch  Bier und eine Bratwurst, die Sterneküche eines jeden Amateurfußballers. Wie schön kann Fußball sein.

Gez. Andi

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