16. Januar, 2016
#rn3
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1. KF

Klarer Sieg in Tempelhof!

Ü-100 Team II /​ FF Friedenau vs. THC 1. KF, 16. 01. 2016

#rn3

Max

Martin

Dachs

Kästi

Robert

T-Star

Endstand: 4:7 (1:4)

Tore:

  • 1:0
  • 1:1 #rn3 (Vorlage, Kästi)
  • 1:2 Kästi (Vorlage, Dachs)
  • 1:3 Remo (Vorlage, Max)
  • 1:4 Max (Vorlage, #rn3)
  • 1:5 ET (Vorlage, Dachs)
  • 2:5
  • 2:6 #rn3 (Vorlage, Robert)
  • 2:7 Martin (Vorlage, Dachs)
  • 3:7
  • 4:7

Beste Spieler:

Kästi, Dachs

Bank:

Richard, Remo

Zuschauer:

Tobsen

Spielort:

Bosestraße 21

Spielbericht:

Der Berliner Winter konnte sich noch nicht so ganz durchsetzen, weshalb der reguläre 12. Spieltag in der Verbandliga Kleinfeld teilweise stattfinden konnte. Für die Spielgemeinschaft THC Franziskaner/Ü101 bedeutete das, dass um 10 Uhr in Tempelhof gegen den Ü100 II/FF Friedenau das Fußballjahr 2016 angepfiffen werden sollte. Ein in doppelter Hinsicht brisantes Duell: Die Motivation der Freunde von Ü101 sollte sich von selbst erklären. Gegen die zweite Kleinfeldmannschaft des eigenen Vereins muss keiner wachgerüttelt oder vom Herrn Trainer besonders eingestellt werden. Tabellarisch bedeutete das Spiel für die Orangen, dass schon dieses erste Spiel im neuen Jahr eine Weisung geben konnte. Mit einem Sieg bliebe man zwar noch im Mittelfeldsumpf, die Führungsgruppe rückte aber auch wieder in Sichtweite. Supporter und Fans schienen sich noch im Winterschlaf zu befinden, denn bis auf den Autor dieses Textes fand sich genau niemand ein. Sei es drum, rein ins Spiel: Der Platz war weitestgehend vom Schnee befreit worden, schien aber doch sehr seifig zu sein. Bei den ersten Gehversuchen der Spieler merkte man ihnen eine gewisse Standunhaftigkeit an. Das beste Beispiel hierfür war Abwehrmann Kästi, der wie auf Eiern zu laufen schien und zunächst ein wenig die gewohnte Passsicherheit vermissen ließ. Bei seinen clever-präzisen Grätschen kam er jedoch voll auf seine Kosten. Der THC, der zwar quantitativ dünn besetzt war, aber Qualität aufbieten konnte, fand zunächst nicht so recht ins Spiel. Nach einem schön vorgetragenen Angriff der Gastgeber lagen sie dann auch 0:1 hinten. Dieses Gegentor hatte aber einen Hallowacheffekt und die THCler besinnten sich auf das, was an diesem Tag das effektivste Mittel sein sollte: schnell vorgetragene Angriffe, vorzugsweise vorgeführt als Konter. Bei den Gegner von Ü100 II befanden sich durchaus einige Spieler, die noch dem Gründungsmythos‘ des Vereins nachzuhängen schienen (Die erste Mannschaft des Vereins einigte sich seinerzeit darauf, dass kein Spieler unter 100 kg Kampfgewicht aufdribbeln dürfe, pingelig genau kontrolliert mit der Kabinenwaage, Anm. d. Red.). Auf rutschigem Boden musste man in die Eins-gegen-Eins-Situationen kommen. So geschehen, fiel auch prompt der Ausgleich durch #rn3, der das Laufduell gegen den letzten Abwehrmann gewann und die linke Klebe seines Herthaner Vorbilds auspackte. Bis zur Pause konnte mit schnellen Angriffen auf 4:1 gedreht werden. Die Gäste belohnten sich für eine starke Drangphase selbst. Auch Papa Remo konnte sich mit den Wunderschuhen Richard Mengs in die Torschützenliste eintragen. Wie genau er das gemacht hatte, konnte er am Spielfeldrand auch nicht so recht wiedergeben. Egal, der Ball war drin. Nach der Pause knüpften die Orangen an diese Phase an und schraubten auf eine bequeme 7:2-Führung hoch. Das kurzzeitige 5:2 konnte #rn3 mit seinem zweiten Strahl aus der Ferne sofort wieder egalisieren. Auch nach dem siebten Treffer von Martin nach schöner Kombination mit dem Dachs waren weitere Tore möglich, doch die THCer schraubten ein paar Gänge zurück, offensichtlich auch bei der Geilheit vorm Tor. Die Gastgeber, auch wenn das nun so scheinen mag, waren keineswegs hoffnungslos unterlegen. So wie in der Vergangenheit nahmen sich die beiden Mannschaften spielerisch nicht viel. Die Kreuzberger waren einfach verdammt effektiv an diesem Samstag. Der Hänger im Spiel der Spielgemeinschaft THC/Ü101 brachte die Gastgeber noch einmal auf 7:4 heran und eine Hektik ins Spiel, die es aus Gästesicht nicht gebraucht hätte. Letzen Endes entschieden die beiden starken Phasen vor und nach der Pause und die Effektivität das Spiel. Zum Schluss konnte sich Remo sogar noch mehr über das Ergebnis freuen, nachdem ihm Mitte der zweiten Hälfte erklärt wurde, dass es kein Freundschafts-, sondern ein Meisterschaftsspiel wäre. Alles wie immer also bei der Informationslage zum Freizeitfußball. Mit den drei Punkten im Sack schieben sich der THC/Ü101 also näher an die Spitze heran. So, und mit dem Kasten Schulle den Kästi spendierte, macht ein Samstagmorgen Spaß. Was das Spiel wert war, werden die nächsten Ergebnisse zeigen. Man hofft auf einen guten Start ins Fußball-EM-Jahr.

Forza THC!


Kommentare

Klasse Bericht !

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