27. November, 2016
Pille
Erste

Frühsport für die Erste

Rapid Rummelsburg vs. THC Erste, 26. 11. 2016

Christic

Rezai%O

Frieder%D

Kossi%O

Bsto%D

Konne%O

David

Chris

Raack

Koiba

Flo

Endstand: 0:3 (0:3)

Tore:

  • 0:1 Raack (15. Min, Rezai)
  • 0:2 Christic (28. Min, Rezai)
  • 0:3 Koiba (43. Min, Frieder)

Gelbe Karten:

Ben

Bank:

Hannes

Zuschauer:

Raacks Schwester, Konnes Frau und Schwiegereltern

Spielort:

Fischerstraße

Spielbericht:

Mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag war die Erstvertretung des THC in der zweiten Pokalrunde in Rummelsburg gefordert. Zur unmenschlichen Anstoßzeit von 09:00 Uhr (in Worten: neun) wartete mit Rapid Rummelsburg eine der Topmannschaften aus der Landesliga und wollte den Helden in orange das Wochenende vermiesen. Nachdem beim Trainergespann viele Absagen aus nachvollziehbaren Gründen wie Fußbruch, Londonurlaub oder Husten eingingen, standen Coach Frieder nur 12 Mann für das Ziel Achtelfinaleinzug zur Verfügung. Aber wie formulierte er so schön: „Qualität geht über Quantität“.

Obwohl sich die Mannschaft eigentlich von selbst aufstellte, wartete der Trainer doch mit einer Überraschung auf und brachte Konne auf rechts in der offensiven Dreierreihe und zog dafür Koiba auf die Außenverteidigerposition zurück. Ein Schachzug, der sich noch bezahlt machen sollte… Die bombenstark besetzte Bank des THC bestand aus Hannes.

Pünktlich um 9(!) pfiff der Schiri das Spiel vor einer Rekordkulisse von 0 (null) Zuschauern an. Von Beginn an nahm der THC die Favoritenrolle an und ließ keine Zweifel darüber aufkommen, wer hier eine Liga höher spielte. Wie vom Trainer gefordert, lief der Ball gut durch die eigenen Reihen und der THC setzte sich vor dem 16er der Rummelsburger fest. Erste Abschlüsse aus der Ferne konnte der Keeper noch entschärfen. Dies mündete in den ersten Eckstößen für die Kreuzberger. Diese wurden von Rezaldo scharf vor’s Tor gebracht und strahlten jedes Mal auf’s neue Gefahr aus. Und so war es dann auch eine dieser Ecken, die das 1:0 bringen sollte: Durch geschicktes Kreuzen im Strafraum wurde die rapide Hintermannschaft durcheinander gebracht, so dass der aufgerückte Alex R. frei zum Kopfball kam und fast schon in Torgiraffenmanier einnetzte. Mit der Führung im Rücken spielte der THC nun noch befreiter auf. Auf beiden Außenbahnen machten die Duos David-Rezai und Koiba-Konne (auch KoKo genannt) ordentlich Dampf nach vorne. In der 28. Minute klingelte es dann erneut. Nach schöner Kombination konnte Rezaldo auf links durchbrechen und brachte eine mustergültige Flanke mit seinem schwachen Linken – ach was sage ich, der Junge hat keinen schwachen Fuß – in die Mitte, wo Christic genau das machte das, was Torgiraffen nun mal so machen. 2:0. Als sich schon alle auf eine 2:0 Halbzeitführung einstellten, trieben die starken 6er Bsto und Fgraf den Ball noch einmal in Richtung gegnerischen Strafraum. Geschickt wurde der Ball nach rechts auf den mitgeeilten Koiba durchgesteckt. In der Mitte liefen bereits Kossi, Christic und Rezai in Position, aber der THC Außenverteidiger hatte andere Pläne… Mit einer angetäuschten Flanke, die er direkt auf’s Tor zirkelte, überraschte er den gegnerischen Keeper und erzielte sein vielumjubeltes Premierentor für den THC Franziskaner.

Mit der sicheren 3:0 Führung ging es dann in die Pause. Die Stimmung in der Kabine war gut und Coach Frieder schwor seine Truppe nochmal auf eine konzentrierte Leistung in der zweiten Halbzeit ein.

Im Stile einer Topmannschaft begannen die Orangenen den zweiten Abschnitt hochkonzentriert und hatten das Geschehen weiter komplett unter Kontrolle. Einzig durch lange Abschläge kamen die Rummelburger dem Kasten von Flo ab und zu näher, ohne jedoch ernsthafte Gefahr auszustrahlen. Kapitän Chris organisierte die THC Defensive nahezu perfekt. In der 60. Minute nahm der THC seinen einzigen Wchsel vor und brachte mit Hannes nochmal neue Power für die linke Seite (#DerHannesDerKannEs). Der stark aufspielende Reza durfte nach 2 Assists seine Kräfte für das anstehende Kreuzberger Derby schonen. Der THC erspielte sich noch weitere gute Chancen, die aber entweder auf Grund des stark reagierenden Rummelsburger Schlussmannes oder wegen unerklärlicher Platzfehler im Kunstrasen (immer genau da wo Kossi zum Abschluss kam) nicht in weiteren Toren mündeten. Letztendlich siegte der THC durch eine bockstarke Leistung von allen 12 Spielern hochverdient mit 3:0 und zieht somit in die nächste Pokalrunde ein.

Mitte Januar kommt es im Achtelfinale tatsächlich zur Mutter aller Derbys, dem Classico Franziskano, dem Bruderkampf auf der Metro: THC Franziskaner I gegen THC Franziskaner II

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