11. November, 2016
Bohne
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Ü32

Die Bisse des Höllenhundes

THC ü32 - Westend, 10. 11. 2016

Uwe

Jens

Lili%D

Jonas%O

Oke%D

Edu

Rob

Sebo

Bohne

Steffen

Marc

Endstand: 1:2 (1:1)

Tore:

  • 1:0 Jonas (15. Min, Uwe)
  • 1:1 Westend (25. Min, Konter)
  • 1:2 Westend (60. Min, Konter)

Bank:

Olli, Jan, Daniele, Enrico,Joscha, Yacine

Schiedsrichter:

Eduart Spät

Zuschauer:

Große Kulisse: Orange Utans um Stefan, Uhrmann,+, Abbi, Lars,Tobi, Daniel, Chris (Erste und ü40), Kossi, Stefan D., Dombo, Vertretung vom Sponsor,Freunde von Rob und noch ne Handvoll mehr

Spielort:

METRO Berlin-Friedrichshain

Spielbericht:

Dass der Fußball ein ganz hinterhältiger und gemeiner Hund ist, der immer dann zubeißt, wenn man am wenigsten damit rechnet, hätten wir wissen können. ManU-Urgestein Alex Ferguson war es, der das Wesen des besten und zugleich schrecklichsten Sports der Welt auf eine kurze Formel brachte, mit der alles, aber auch wirklich alles gesagt ist: Fußball, verdammte Hölle.

Nun hatte dieser Ferguson gut reden – er sah zu dem Zeitpunkt, als er das sagte (1999 nach dem Champions League-Finale) schließlich den Gegner Bayern im Fegefeuer schmoren. Die Erwachsenenabteilung des THC Franziskaner aber, formerly known as Ü32, wurde am Donnerstag von dem verdammte Höllenhund namens Fußball übelst gebissen, und das zu einem blöden Zeitpunkt. Denn das neuformierte Team hatte zuletzt einige Male gezeigt, was es imstande ist zu leisten und war mit zwei tollen Pokalspielen – in der zweiten Runde scheiterte man knapp am Verbandsligisten Lichtenberg – und einer ausgeglichenen Ligabilanz insgesamt ordentlich in die Saison gestartet. Nun, gegen den SC Westend 1901, wollte man die Findungsphase beenden und ordentlichen, erfolgreichen Fußball auf den Platz bringen. Zumal an diesem Abend die schicken neuen Trikots eingeweiht wurden.

Tja, was soll man sagen. 45 Minuten spielte man eine sehr ordentliche Partie, das Pressing war effektiv, das Match trug sich zu 80 Prozent in der Hälfte von Westend zu. Nach einem ansehnlichen Angriff über rechts und mustergültiger Flanke von Uwe traf Jonas nach gut 20 Minuten zum 1:0 – und zeigte damit bislang verborgene Qualitäten als Kopfballungeheuer. Ungeheuer gruselig war dann ein gegnerischer Konter kurz vor der Pause, bei dem Westend zu seiner ersten großen Chance und gleich zu seinem ersten Tor kam. Eine Flanke von rechts nutzte der ewig gefährliche Oldtimer Hassan in der Mitte trocken zum Ausgleich. Pausentee.

Auch die zweite Halbzeit dominierte der THC, allerdings rannte man nun meist unkontrolliert an. Im Sechzehner standen die Westender dicht an dicht. Spielerisch fand man nicht die Mittel, um zu mehr hundertprozentigen Gelegenheiten zu kommen. Ungeduldig verlagerte man das Spiel mit mehr und mehr Personal in des Gegners Hälfte – mit dem Resultat, dass Westend ein Konter 20 Minuten vor dem Ende ausreichte, um den Siegtreffer zu erzielen. Bloody hell.

Mit etwas mehr Glück hätte man nach guten Chancen von Lili und Yacine noch ausgleichen können, aber wenn man die verdammte Hölle erst mal betreten hat, ist der Weg raus beschwerlich. Es wurde gegen Ende noch ein bisschen hektisch. Als der THC einen Wechsel noch nicht zu Ende ausgeführt hatte, spielte Westend weiter und traf zum vermeintlichen 3:1 – der Treffer wurde aber nicht anerkannt. Ein bisschen Rudelbildung gab’s auch noch, um dem treuen Anhang auf der Tribüne was zu bieten. Das war’s dann, finito.

Aber die #nichtmehrganzsonewÜ32 wird auch wieder zubeißen – sogar gleich am nächsten Sonntag.

(Danke an Edi, der kurzfristig als Schiedsrichter eingesprungen ist!)


Kommentare

da hilft nur noch Musik:
https://www.youtube.com/watch?v=58sQUUsn-90

Die Traumflanke zum 1:0 kam von Uwe.

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