13. März, 2016
#rn3
1 Kommentar
1. KF

Wieder oben mit dabei!

Britzer Legends vs. 1. KF, 13. 03. 2016

#rn3

Mille

Martin

Dachs

Robert

Trinkser

Matze

Endstand: 1:3 (1:1)

Tore:

  • 1:0 Gegner
  • 1:1 Martin (Vorlage Micha aka "Die Axt")
  • 1:2 #rn3 (Vorlage Mille)
  • 1:3 Dachs (Vorlage Matze)

Beste Spieler:

Dachs

Bank:

Edi, Micha aka "Die Axt", Marius, Remo

Zuschauer:

Jacob & Jana

Spielort:

Markgrafenstraße 19-24

Spielbericht:

Moin, Moin liebe Fußballfans und allen Lesern ein „Gut Kick“.

Am Sonntag war es wieder soweit: Zum Super- Sunday trafen Britzer Legends und der THC Franziskaner aufeinander. Das Erfreulichste vorweg, in unserer Mannschaftskasse hat es richtig eingeschlagen. Die Ursache hierfür liegt in dem spielerischen Vermögen unserer Spieler, gekoppelt mit zwei Meter hohen Zäunen hinter den Toren von Britz. Der Traum der Mannschaftsfahrt nach Madagaskar rückt immer näher. Bezogen aufs Spiel musste der liebe Herr Trainer in der Verteidigung umdisponieren. Bedingt durch die Verletzung des Trainerlieblings und des Fernbleibens von Badstuber Kästi durfte sich Robert endlich mal wieder selbst in die Start- Sieben rotieren. Die Verteidigung komplettierte Trinkster an seiner Seite, welcher sich in den letzten Spielen zum absoluten Führungsspieler und Modeexperten gemausert hat. Im Mittelfeld feiert Roy Black Mille sein xtes Comeback. Neben ihn reihten sich die Pferdelunge Martin und der Dachs, welcher eigentlich lieber ein Fuchs sein möchte, ein. Vorne genoss noch immer Bum Bum Ronny Nieke das Vertrauen des Trainers. Auf der Bank nahmen Platz Micha, Prinzessin Remo und zwei weitere nette Personen. Zur seelischen Unterstützung nahmen in eisiger Kälte THC Ex-Kassenwart und Pyro-Befürworter Matze und die äußerst attraktive und charismatische Jana (#Vergeben) am Geschehen teil. Nähere Details zur Vorbereitung sind mir nicht bekannt, aber anscheinend ist der Trainer unter die Alchemisten (neben Vollzeitromantiker, Innenarchitekt, Sonderschulpädagoge und Eventmanager) gegangen und hat einen Zaubertrank entwickelt, welcher übermenschliche Fähigkeiten hervorruft.

Wir agierten körperlich sehr präsent und manch Gegner prallte regelrecht von uns ab. Leider gelang es den Legends dennoch in den ersten Minuten durch ein Eigentor in Führung zu gehen. Matze gelang es nach einem Abpraller vom Pfosten das Spielwerkzeug nach einer Ecke ins eigene Tor zu versenken. So wie Brodis Schwachpunkt zwischen den Beinen liegt, so ist die Geheimwaffe gegen Matze Ecken. Aber sei es drum. Unsere Jungs steckten dieses Murmeltor gut weg, kontrollierten das Spielgeschehen und gelangten so zu guten Chancen. Insbesondere unser Captain drehte in der ersten Halbzeit ordentlich auf und verwandelte humorlos einen 20 Meter Schuss trocken ins untere Eck. In der zweiten Halbzeit legten unsere Jungs sogar noch eine Schippe drauf. Auf die Frage was diesen Motivationsschub hervorgerufen hat, wurde mir am Spielfeldrand berichtet, dass der Herr Trainer die richtigen Worte gefunden hat. Diese lauteten im O- Ton wie folgt: „Wer ein Tor schießt bekommt ein Freibier von mir.“ Was für ein raffinierter Schachzug seitens Robert. Insbesondere der füchsige Dachs wollte anscheinend nicht nüchtern nach Hause gehen und schaltete den Turbo an. Dem Verletzungspech und Handballspiel gegen Katar geschuldet, musste dieser in der Abwehr aushelfen, was seinem Offensivdrang keinen Abbruch tat. In zahlreichen Zweikämpfen konnte dieser den Ball gewinnen und trieb diesen in bester Yoshi-Manier (nur viel schneller) über den Platz. Somit war es nicht überraschend, dass wir durch ein Tor mit 100% Körpereinsatz von Ronny Pieke Nieke in Führung gingen. Wir hatten es geschafft einen Rückstand in eine Führung umzumünzen und nun spielte uns auch noch der Gegner in die Karten. Nach einem kaum nennenswerten Foul gegen Robert am Mittelkreis kassierte der Gegenspieler wegen Meckerns eine Gelbe Karte. Was ihn wiederum veranlasste gegen die Gelbe Karte zu meckern, was ihm die Gelb- Rote Karte einhandelte. Dies war jedoch nicht das Ende der Fahnenstange. Die Ersatzbank war mit dem Gebotenen ebenfalls nicht d’accord und baten um Zugabe seitens des Schiedsrichters. Mit Erfolg, im zweiten Akt verwies der Unparteiische einen weiteren Spieler des Feldes. Deeskalationsversuche seitens der Britzer mit Sprüchen wie „Ihr kennt doch das Niveau der Schiedsrichter in diesen Klassen“ führten überraschender weise nicht zu dem erwünschten Ziel. Auf Bitten Milles, welcher mittlerweile verletzungsbedingt von Mutti Remo mit Kokosnusswasser versorgt wurde, dass doch der Captain für Ruhe in den eigenen Reihen sorgen solle, kam die Antwort. „Unser Captain ist mit Gelb-Rot vom Platz geschickt worden.“ Die fleischgewordene Rache für ein so unsportliches Verhalten seitens Britz verkörperte kurze Zeit später Stephan. Dieser tankte sich gut an der Außenlinie durch und zog mit gefühlten 200 km/h dem Torwart einen neuen Mittelscheitel. Von da an war der Deckel drauf und es gelang uns die drei Punkte sicher bis zum Schluss nach Hause zu bringen. Zusammenfassend kann man festhalten, dass wir verdient gewonnen haben. Es gelang uns das Spiel zu dominieren, gute Chancen herauszuarbeiten und wenig zuzulassen. Es gilt an diese Leistungen am Freitag anzuschließen und den neuerrungenen dritten Platz zu festigen.

WIE SAHS AUS? GUT SAHS AUS!

Jacob Stuke


Kommentare

Der Artikel hat die morgendliche Fahrt zur Arbeit versüßt. Sehr schön!

Kommentar schreiben