26. März, 2017
Stuki
1. KF

THC setzt Erfolgsserie fort!

FC Eisern Union vs. THC 1. KF, 26. 03. 2017

#rn3

Goebbi

Martin

Burak

Max

Robert

Matze

Endstand: 1:8 (0:2)

Tore:

  • 0:1 Burak
  • 0:2 Max (Capitano)
  • 0:3 #rn3 (Max)
  • 1:3 Eisern
  • 1:4 Goebbi (Max)
  • 1:5 #rn3 (Max)
  • 1:6 #rn3 (Capitano)
  • 1:7 Burak
  • 1:8 #rn3 (The Weasel)

Beste Spieler:

#rn3, Goebbi

Bank:

Sven

Zuschauer:

Jana, die Perle vom Weasel, Stuki

Spielort:

Sportplatz Storkower Straße 209a

Spielbericht:

Nach dem fulminanten 3-0 Heimsieg gegen den Tabellenzweiten FC Schnappes und einem souveränen 7-1 im Pokalachtelfinale weniger als 48 Stunden vor dem Spiel gegen den Tabellennachbarn von Eisern Berlin sollten an diesem Sonntag bei bestem Fußballwetter die nächsten drei Punkte eingefahren werden. Dabei wurde in der Besprechung vor dem Spiel bereits vom Capitano darauf hingewiesen, dass es sich durchaus um ein richtungsweisendes Spiel handle. Mit einem Sieg würde man den Anschluss an obere Tabellenregionen herstellen und die Konkurrenz im Abstigskampf deutlich distanzieren, während man mit einer Niederlage mitten im selbigen stecken würde.

Mit einem zwar dünn besetzten, aber qualitativ vielversprechenden Kader ließ der THC von der ersten Minute an keinen Zweifel aufkommen, welche Mannschaft als Sieger vom Platz gehen würde. Man hielt den Ball in den eigenen Reihen und lies durch sauberes Passspiel zunächst Ball und Gegner laufen. Schnell wurde klar, dass man hier ungewohnt viel Platz zum kombinieren bekommen würde.  So erspielte man sich Chance um Chance und tauchte wiederholt in ausichtsreicher Position vor dem eisernen Torhüter auf. Die ersten beiden Tore wurden dann allerdings nicht herauskombiniert, sondern resultierten aus Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte und zielstrebig vorgetragenen Abschlüssen. Dem Ralle Rangnick’schen Ideal folgend („Nach Ballgewinn muss innerhalb von 10 Sekunden abgeschlossen werden“) spritzte zunächst Burak in einen schlampig gespielten Querpass in der gegnerischen Hälfte, um dann zum 0-1 einzuschieben, bevor Martin mit einer blitzsauberen Grätsche einen Angriffsversuch der Gastgeber früh unterbrach, den Ball zu Max spielte, welcher mangels Abspielmöglichkeiten die Kugel aus 15 Metern Entfernung in die linke Ecke bolzte. Wenn man nicht weiß wohin mit dem Ball, dann schieß ihn halt in Tor. Obwohl man in den letzten Minuten der ersten Halbzeit die  Zügel ein wenig schleifen ließ konnte Martin auf ein vermeidliches 0-3 erhöhen. Dabei soll der Eisern-Keeper allerdings vor ihm die Hand am Ball gehabt haben. Obwohl der Schiedsrichter das Tor zunächst gab, entschied er sich nach Protesten der Gastgeber dann doch dazu, auf Stürmerfoul zu zu entscheiden. Ein klassischer Fall von „Ey Schiri, immer auf Zuruf wa?“…

So ging es mit einem 2-0 für die Gäste in die Kabine. Jedem THC-Akteur war klar, dass ein schnelles drittes Tor wichtig wäre, da man aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten und der hohen Temperaturen so früh wie möglich einen Strich unter dieses Spiel machen wollte. Gesagt, getan: Kurz nach dem Seitenwechsel gelang Stürmer Ronny nach Doppelpass mit Max das herbeigesehnte 3-0. Möglicherweise führte dieses Tor dazu, dass man sich mental schon beim After-Match-Pils befand, sodass postwendend das 3-1 kassiert wurde. Allerdings ließ man sich hiervon mitnichten verunsichern und kombinierte über Martin und Max das 4-1 heraus. Diesmal war es Goebbi, der trotz eines angschlagenen Knöchels (er war in der ersten Halbzeit auf dem knochentrockenen Geläuf hängengeblieben) den Ball mit dem Rücken zum Tor artistisch über den heranrutschenden gegnerischen Keeper lupfte. Hier kann vermutet werden, dass diese Fußhaltung ohne das vorherige Umknicken und mit straffen Bändern im Knöchel wohl kaum möglich gewesen wäre.

Trotz einiger Durchhalteparolen des Gegners („Das Ding ist noch nicht durch Männers“) war jedem Beobachter klar, dass der THC die drei Punkte aus der Storkower Straße mit nach Kreuzberg nehmen würde.

Dennoch wurde deutlich dass die Jungs in Orange noch Lust hatten, die Tordifferenz in den positiven Bereich zu schrauben und was fürs Selbstvertrauen vor dem nächsten Heimspiel gegen Raddatz zu tun. Wiederum war es Ronny, der nach querpass von Max unnachahmlich mit links einschob. Ähnlich wie beim 6-1 als er den Dreierpack nach Vorlage von Capitano Martin perfekt machte. Während es erneut Burak war, der dem letzten Mann von Eisern den Ball abjagte und von der Mittellinie ins verwarloste Tor schob, blieb es erneut Ronny vorbehalten, mit dem 8-1 den Schlusspunkt unter diesen immens wichtigen Sieg zu setzen. Der Pass kam diesesmal von Sven the weasel, dem die Anwesenheit der neuen Freundin scheinbar noch mehr Tempo einbrachte, als er ja ohnehin schon hat. So war er von den etwas schwerfälligeren Abwehrspielern des Gegners überhaupt nicht zu greifen und machte seinem Spitznamen alle Ehre.

Nach dem Schlusspfiff gab man sich fair die Hand und genoß  bei strahlendem Sonnenschein das Bier, welches Max noch kurz vor dem Spiel mit höchstem Einsatz irgendwo an der Storkower auftreiben konnte.

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