27. September, 2016
Edi
2. KF

Die Pille wollte einfach nicht rein

FC Berliner Moosmännlein vs THC 2. KF, 26. 09. 2016

Willi

Olli

Felix

Johann

Edi

Stefan

Manu

Endstand: 3:1 (2:0)

Tore:

  • 1:0 Moosmännlein (20. Min)
  • 2:0 Moosmännlein (30. Min)
  • 2:1 Willi (70. Min, Linksschuss)
  • 3:1 Moosmännlein (87. Min)

Bank:

Thor, Colja, Merge

Schiedsrichter:

Mr. Nobody

Zuschauer:

Mrs. Nobody

Spielort:

Roelckestraße 106

Spielbericht:

Das Spiel begann schon irgendwie verflixt: Einige THC’ler fanden den Sportplatz erst kurz vor Anpfiff, der Schiedsrichter fand ihn gar nicht, keine Fans und kein Spielball weit und breit – also Bezirksligaromantik vom Feinsten irgendwo in der Pampa hinter dem Weißensee. So wurde kurzerhand Willis Ball – wie man später feststellen musste – zur bitteren Pille auserkoren und der Schiedsrichter, ach wer braucht sowas schon? Mr. Fair Play musste das Spiel leiten und das iPhone des gegnerischen Torwarts als Stadionuhr fungieren.

Der THC kam zunächst gut in die Partie, die Kombinationen waren sicher, die gesamte Platzreite wurde gut genutzt, Chancen wurden erspielt, doch die Abschlüsse blieben harmlos. Es kam wie es kommen musste, erste Chance, erstes Tor durch einen Konter der Moosmännlein aus heiterem Himmel. Relativ unbeeindruckt spielte der THC weiter, konnte aber wiederum die erarbeiteten Chancen nicht konsequent ausspielen. So war es wieder ein Konter mit einem lang geschlagenen Ball, der den zweiten Gegentreffer zur Folge hatte. Bis zur Halbzeit drängte der THC auf den Ausgleich, der jedoch ausblieb. In der Halbzeitpause spürte man: da geht was, trotz zwei Tore Rückstand.

Man kam wieder gut aus der Pause raus und spielte sich in der gegnerischen Hälfte fest, was sich in gefühlt 10 Ecken innerhalb von 5 Minuten äußerte, aber gewohntes Spiel: die Pille wollte einfach nicht über die Linie. Schließlich gelang es Willi seinen Adonis Körper geschickt einzusetzen und sich in eine gute Schussposition zu bringen, die er durch einen flachen platzierten Linksschuss zum Anschlusstreffer nutzte. Der THC blies zum Angriffsmarsch. Man drückte und drückte, fing sich zwar ein paar Konter, die Manu durch gutes Herauslaufen und sehenswerte Paraden vereitelte, konnte aber selber keine zwingenden Chancen herausspielen, bzw. diese nicht effektiv abschließen. Kurz vor Schluss fing sich der mittlerweile weit aufgerückte und auf Pressing spielende THC noch das dritte Gegentor, was den Schlusspunkt der Partie markierte.

Fazit: die Moosmännlein waren an diesem Abend einfach abgezockter und nutzten ihre Chance vor allem in der 1.Halbzeti eiskalt, was dem THC nicht gelang. Man hätte noch Stunden weiterspielen können und hätte wohl trotzdem kein Tor geschossen – diese verhexten Spiele eben. Nun heißt es das Spiel abhaken und nach vorne schauen: alle sind heiß auf das erste Heimspiel der Saison am Freitag. Der Lobeck wird brennen und das Franzis im Anschluss gestürmt!

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