6. Oktober, 2018
Jens
Ü32

Was für ein Spiel

THC ü32 - Anadoluspor, 06. 10. 2018

Rob

Uwe

Philipp%O

Joscha%D

Yacine%O

Bohne%D

Jens%O

Reza

Jonas

Steffen

Fabian

Endstand: 7:4 (2:1)

Tore:

  • 1:0 Uwe (3. Min, Joscha)
  • 2:0 Jens (15. Min, Rob (?))
  • 2:1 Anadoluspor (32. Min)
  • 2:2 Anadoluspor (55. Min)
  • 3:2 Bohne (60. Min, Jonas)
  • 4:2 Philipp (65. Min, Claudio)
  • 5:2 Jens (70. Min, Philipp)
  • 5:3 Anadoluspor (72. Min)
  • 5:4 Anadoluspor (75. Min)
  • 6:4 Yacine (82. Min, Jens)
  • 7:4 Bohne (85. Min, Jens)

Bank:

Claudio, Flo

Auswechslungen:

  • 20. Minute Claudio für Uwe
  • 46. Minute Flo für Rob

Schiedsrichter:

Günni Burow

Zuschauer:

THC-Crowd links, Anadolu-Anhang rechts, ohne Sicherheitszaun

Spielort:

Metro Fußballhimmel

Spielbericht:

Schon irre, welche Wendungen so ein Fußballspiel innerhalb von nur 90 Minuten (und in diesem Fall leider auch darüber hinaus) nehmen kann. Beim 7:4 (2:1)-Sieg der Ü32 gegen Anadoluspor gab es am Samstag dank zweier großzügig patzender Teams derlei Wendepunkte quasi im Minutentakt. Es war zweifellos ein verdienter Sieg der Senioren-Equipe des THC, aber auch ein Spiel, das man fahrlässig und unnötig immer wieder spannend machte.

Also arbeiten wir das Ganze mal chronologisch ab: Uns Uwe, genau jener Uwe, der angeschlagen ins Spiel ging und eigentlich gar nicht unbedingt spielen wollte, netzt direkt mal noch wenigen Minuten frei vor dem Torwart ein – ein optimaler Start. In der ersten Viertelstunde läuft alles nach Plan, Anadoluspor lässt sich hinten reindrücken und lädt den Gastgeber zum Toreschießen ein. Der THC aber lässt wie so oft einiges liegen, einzig das 2:0 von Jens – durch einen Schuss , der dem gegnerischen Torwart durch die Hände rutscht – gelingt noch. Dann gibt man das Spiel aus der Hand, lässt den Tabellen- und geografischen Nachbarn immer mehr kontern. Nach einem Torwartabpraller im Anschluss an eine Standardsituation verkürzt Anadolu auf 1:2.

Pause. The best and worst is still to come.

Die zweite (und die dritte) Halbzeit wird einem wohl noch länger in Erinnerung bleiben. Zunächst fängt sich der THC nach Fehler in der Defence den Ausgleich, kann sich aber kurz darauf stabilisieren. Bohne nutzt einen Abpraller nach Schuss von Jonas zum 3:2 via Kopf. Kurz darauf erhöht Philipp mit seinem Debüttreffer für den THC. Als wieder wenig später Philipp den Ball auf Jens ablegt und der den Ball am Torwart vorbei ins Netz stupst, scheint der Drops gelutscht: 5:2.

Nun ja. Nach dem nächsten Abpraller, diesmal wieder auf der anderen Seite, kommt Anadolu zum Anschlusstor. Wieder ein paar Minuten später Gewusel im THC-Raum nach einem Standard – und der Ball kullert irgendwie ins lange Eck – 5:4. Und fast hätte der THC es auch noch geschafft, den Ausgleich zu kassieren. Es gab einen strittigen Handelfmeter für den Gast  – die Chance für Anadoluspor zu egalisieren. Fabian aber pariert. Puh.

Einen Konter später steuert Yacine dann auf’s gegnerische Tor zu, lässt Anadoluspors Verteidigung elegant aussteigen und erhöht auf 6:4. Zum Abschluss, wieder Konter, darf Bohne nach Flanke von Jens den Endstand herstellen. 7:4. Was ein Spiel.

Das Match war schon einigermaßen hart, zum Teil fielen unterirdische Beleidigungen (meist vom Gegner, muss man sagen), aber richtig übel wurde es erst danach: Nach einem Wortgefecht mit einem aus der THC-Zuschauercrowd rastet einer der gegnerischen Spieler aus und verpasst dem THC-Anhänger einen Faustschlag. Schade, dass der Nachmittag so endete – war es doch zuvor ein zumindest denkwürdiges und hochunterhaltsames Spiel.

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