22. November, 2017
Maggi
Verein

Der THC auf dem Verbandstag des BFV am 18.11.2017

Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse auf dem Verbandstag 2017:

Doch zuerst, für alle, die nicht wissen was ein Verbandstag ist: Es ist das höchste Gremium des Berliner Fußballverbandes, welches (bis jetzt) alle 4 Jahre getagt hat. (Ähnlich wie unsere Jahreshauptversammlung, nur größer und mit weniger Bier;)

Alle stimmberechtigten Mitglieder können hier die Verbandsarbeit und damit auch das Vereinsleben und den Spielbetrieb ein stückweit mitgestalten.

Hier kommen wir aber schon zum ersten Problem: Unser Verein ist nicht stimmberechtigt. Das ist unakzeptabel, da 3 von 7 Teams am regulären Spielbetrieb des BFV teilnehmen und von dessen Beschlüssen betroffen sind. Leider schreibt die Satzung des BFV vor, dass nur Vereine, die nicht am Freizeitspielbetrieb teilnehmen Stimmrecht haben, sogenannte „ordentliche Mitglieder“. Die Auflagen, um ordentliches Mitglied zu werden sind hoch. Ein Problem, das es auf dem nächsten Verbandstag anzugehen gilt.

Als „außerordentliches Mitlied“, (also wir) haben wir laut BFV-Satzung zum Glück wenigstens Antrags- und Rederecht – und das haben wir genutzt!

Wir haben als Verein einen Antrag (Seite 257) eingebracht, der es endlich möglich macht, dass sie Ausschüsse des BFV öffentlich tagen können. Zuvor war in der Satzung verankert, dass sie nichtöffentlich tagen müssen. Durch den kleinen Zusatz „…sofern die Ausschüsse für sich nichts anderes bestimmt haben“ steht der transparenten Arbeit der Ausschüsse nichts mehr im Wege.
Alle sahen den Antrag als chancenlos in der Verbandwelt, da der Antragssteller ein unbekannter kleiner Kiezverein ist, dessen Name niemand zuvor gehört hat – doch siehe da: wir haben locker eine 2/3-Mehrheit erreicht. Es fiel der Versammlungsleitung schwer Argumente gegen Transparenz und mehr Mitarbeit der Vereine in den Verbands-Gremien zu finden.

Wie kam es überhaupt zum Antrag?
Seit einnem Jahr arbeitet unsere Frauschaft mit anderen berliner Vereinen zusammen, um einen Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball ins Leben zu rufen.
Dazu wurde eine Initiative gegründet. Diese hat es geschaft in zahlreichen Treffen mit dem Verband einen Konsens zu finden und den Verband von der Notwendigkeit eines solchen Ausschusses zu überzeugen.
Das Präsidium hatte einen entsprechenden Antrag (Seite 213) eingebracht. Auch dieser Antrag wurde angenommen. Damit die Ausschussarbeit richtig gut läuft und die Beteiligung der Frauenteams groß ist, war es wichtig, dass die Ausschussarbeit für alle zugänglich ist.

PS.: Der nächste Verbandstag findet in 2 Jahren statt, eine sinnvolle Erneuerung dank eines Antrags aus dem Präsidium.

Wer noch fragen hat, kann sich an Maggi wenden :)

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