18. September, 2015
Alex
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Erste

THC I vs. Prenz’l Berg Teufel = 2:1

Aufstellung:

Alex David
Frieder Ben Lili
Benni
Konrad Markus Borrmann Pille
Flo

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Erfolgreicher Auftakt

Saisonauftakt auf der Metro, strahlender Sonneschein, die Teufel aus dem Schwabenexil zu Gast und nur zwei Spieler mit Restalkohol im 12-Mann-Kader (an dieser Stelle Namen zu nennen, wäre Ben und Markus gegenüber allerdings nicht fair): Die Vorzeichen standen auf Traumstart in das zweite Jahr Verbandsliga. Doch vor den ausufernden Feierlichkeiten im Anschluss stand dann auch wieder jede Menge Arbeit, Diskussionen und Geduld auf dem Platz. Die THC-Startelf kam gut in die Partie und zog nicht zurück, wenn die Teufel ihrem Vereinsnamen in den Zweikämpfen alle Ehre machten. Schnell wurde klar, dass die Ermahnung des guten Schiedsrichters (»Heute bin ich kein Schiedsrichter, sondern Therapeut«) keine leere Worthülse, sondern Motto des Spiels werden sollte.

Und kaum hatten sich die Engelchen vom THC gerade schön ins Spiel eingegroovt, lagen sie auch schon mit 0:1 hinten. Doch wo in der Vergangenheit oftmals die Moral gebrochen war, riss sich die Mannschaft diesmal zusammen und wartete auf den einen Moment. Der kam, in Form eines gestochen scharfen Steilpasses von Markus, der offenbar mit so viel Spin/Drall/Druck/Hass gespielt war, dass der gegnerische Verteidiger gekonnt über das Spielgerät semmelte. Gut, dass Alex diese Situationen dank telepathischer Fähigkeiten lesen zu können scheint, denn er explodierte kurzerhand in den sich bietenden Raum, bulldozzerte auf den gegnerischen Torwart zu und schob zum 1:1 ein.
Fortan offenbarten beide Mannschaften ihren akademischen Background und eröffneten nach jedem noch so leichten Körperkontakt auf dem ganzen Feld kleinere Diskussionszirkel, in denen man sich mit Zitaten zwischen Satre (»Die Hölle, das sind die anderen«) und Lothar Matthäus (»Frrrrrrechheit«) duellierte. Dummerweise litt unter der Mitteilungsbedürftigkeit der Akteure das Spiel an sich. Chancen blieben Mangelware, kleine Nickligkeiten hatten hingegen Hochkonjunktur. Zeit für die Pause.

Nach dem Wiederanpiff nahm der THC das Heft in die Hand und kontrollierte erstmal Spiel und Gegner. Doch aus Ballbesitz und Geduld lassen sich leider nicht immer Torchancen oder gar Tore summieren, so dass das Spiel schon einen von Frieders (auch oder vielleicht sogar vor allem mannschaftsintern) gefürchteten Fernschüssen brauchte, um die Führung zu erzwingen. Furztrocken hämmerte der, durch den Niedergang seines Herzensklubs VfB Stuttgart gebeulte, Spielertrainer den Ball unhaltbar an den Pfosten und ließ sich vollkommen zurecht feiern. Starkes Ding.

Mit der Führung im Rücken verfiel der THC jedoch schlagartig in eine Art erweiterte Sommerpause und überließ dem Gegner fortan weite Teile des Feldes. Als dann auch noch Konny zusammen mit einem Teufel-Verteidiger frühzeitig das Spiel verlassen musste, verließ die THC-Gemeinde offenbar kollektiv der Glaube an den Sieg. In einem Akt der Gnade ließ die THC-Offensive dann auch noch die ein oder andere 9999-prozentige Torchancen und sparrte sich die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor für die kommenden Aufgaben in Liga und Pokal auf. Nur gut, dass dem Gegner außer ein paar reingelöffelten Flanken und unumstrittenen Abseitstoren auch nicht mehr viel einfiel. So rettete sich der THC nach einer sagenhaften Schlacht zum ersten Saisonsieg und leckt nun erstmal seine Wunden.

Benni

Tore:
0:1 Teufel
1:1 Alex
2:1 Frieder

Karten:
Rot: Koni

Eingwechselt:
Uwe


Kommentare

[…] Erste – Prenz´l Berger Teufel 2:1 [Bericht online] […]

Grande!

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