Aufstellung:

Seba Memo
Elle Malte Frieder Sepp
Timo Micha Paul
Jan
Fabian

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Versöhnlicher Saisonabschluss trotz Unentschieden

Eine sehr durchwachsene Saison mit einer miserablen Rückrunde beendete die Erste am Samstag mit einem torlosen Remis gegen Medizin Friedrichshain. Die bullige Hitze forderte von beiden Mannschaften ihren Tribut, wobei die Gäste konditionell stärker wirkten, der THC jedoch bis zum Schluss fightete und sich so auch redlich einen Punkt verdiente.

In einem Spiel, welches insgesamt mehr Torchancen bot als es das Endergebnis vermuten lässt, tasteten sich die Kontrahenten langsam aneienander ran. Der THC mit dem Negativlauf im Hinterkopf, Medizin mit dem Wissen, das Team zu sein, was den Kreuzbergern zum bisher letzten Mal einen Dreier bescherte – im April! So war es in der ersten Halbzeit Paul mit der besten Gelegenheit nach einer Ecke, der mit einem wuchtigen Kopfball am auf der Linie klärenden Verteidiger scheiterte. Früh musste der THC wechseln, weil Sepp die Hitze unterschätzt hatte und delirierend und orientierungslos über den Platz schlich.

Beiden Teams war zwar auch in der zweiten Halbzeit anzumerken, dass sie sich nicht mit einer Niederlage in die Sommerpause verabschieden wollten, jedoch spielten sie sich mehr und zwingendere Tormöglichkeiten heraus. Auf THC-Seite waren leider wieder die bekannten Probleme der letzten Wochen zu beobachten. Der letzte Pass gelang oft nicht, die richtige Entscheidung – Pass oder Schuss – fiel schwer und wenn die Fans die Arme zum Jubel schon fast in der Luft hatten, sorgte die mangelhafte Chancenverwertung für Ernüchterung. Hervorzuheben sind sicher auch die Torhüter dieser Partie, die mit überragenden Paraden einen großen Anteil daran hatten, dass die Hütten wie vernagelt schienen. Fabian zeichnete sich durch Fangsicherheit aus, während sein Gegenüber ein gutes Timing beim Herauslaufen und gute Fertigkeiten im Mitspielen an den Tag legte.

Fazit

In einem Spiel, in dem der erste Treffer den Sieger bestimmt hätte, sorgen zwei starke Torhüter für die Punkteteilung. Beide Teams können (und müssen) damit leben und in die Sommerpause gehen. Zum schiedlich-friedlichen Resultat passt auch die freundschaftliche Atmosphäre danach, als die Gäste mit am Topf von Weizenpeters Bolognese schlemmten. Von der mannschaftlichen Geschlossenheit her macht dieser gefühlte Sieg Mut für die Saison 2010/2011, wenngleich dann ein Team mit vielen neuen Gesichtern auf dem Platz stehen wird. Wir bedanken uns bei den Spielern, die den THC verlassen werden oder in die neue Ü32 wechseln und wünschen Fans, Spielern und allen anderen Daumendrückern eine schöne Sommerpause.

Micha

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