Aufstellung:

Kai Ian
Memo
Elle Malte Frieder Schirmi
Seba Fred
Ümit
Grauli

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Geglückte Revanche im Rückspiel

Bereits in der 1. Minute werden die Füchse früh im Aufbau gestört, Kai nach einem abgefangenen Ball alleine auf die Reise geschickt und scheitert am Schlussmann. In der ersten Viertelstunde kommen die Füchse kaum aus ihrer eigenen Hälfte, Angriff auf Angriff rollt in Richtung Füchse-Tor. Nach einigen weiteren vergebenen Chancen oder – wie im gesamten Spiel – mal mehr mal weniger berechtigten Abseitspfiffen landet der Ball folgerichtig im Netz. Ümit mit einem weiten Ball auf Kai, der diesmal das Duell gegen Torhüter gewinnt. Wenige Minuten später erzielt er den nächsten Treffer, der aber wegen einer sehr zweifelhaften Abseitsposition nicht gegeben wird. Die vielen vergebenen Chancen rächen sich nach einer knappen halben Stunde. Ein Fuchs setzt sich etwas glücklich gegen zwei THCler durch, und dann ist die ansonsten gut stehende Abwehr für einen Moment unsortiert. Zwei Mal schön eingelaufen, zwei Mal sicher gepasst, und schon kann der Ball einfach aus kurzer Entfernung eingeschoben werden. Grauli, der ansonsten so gut wie nichts zu halten hatte, aber stets einen sicheren Eindruck machte, ohne Chance.

In der zweiten Hälfte stand die Erste etwas tiefer und ließ keine Kontersituationen mehr zu. Wieder kann ein Spieler kurz nach Anpfiff frei auf den Torwart zulaufen, und wieder scheitert dieser am Keeper. Diesmal ist es Ian, der es dann aber eine Viertelstunde später besser macht. Einen langen Ball erläuft er sich nach einem 50-Meter-Spurt der Extraklasse knapp vor der Torauslinie. Dann hat er den Blick für Schirmi in der Mitte, der den Ball cool annimmt und sicher verwandelt. Schirmi in seinem ersten Spiel nach langer Abwesenheit (bayerisches Ausland) gleich mit seinem ersten Tor für den THC. Der Gegner sammelte im Anschluss daran fleißig Mecker-Karten und warf alles nach vorne. Die sich bietenden Räume wurden nicht so gut wie in der 1. Hälfte genutzt, aber es häuften sich auch die fragwürdigen Abseitspfiffe. Die Lichtenrader verdienten sich mit ihren Standards lediglich Fleißpunkte, kamen aber kaum gefährlich vors Tor. Die beste Chance hatten die Füchse noch durch Frieder (starker Einstand im THC-Dress!), dem der Ball kurz nach der Halbzeitpause nach einem langen Freistoß unglücklich über den Scheitel rutschte und ganz knapp am Pfosten vorbeiging. In der Nachspielzeit glückte den Füchsen noch eine kleine Ecken-Serie, mehr aber auch nicht. Die von den Fans, die dem zeitweiligen Regen trotzten, lautstark unterstützte Erste kommt zu ihrem ersten erspielten Punktspieldreier des Jahres.

Fazit

Eine überzeugende Mannschaftsleistung wird mit einem verdienten Sieg gekrönt. Schwächen lediglich bei der Chancenverwertung und zeitweilige Probleme beim offensiven und defensiven Umschalten.

Malte