22. Mai, 2016
Jens
Ü32

Spandauer Partycrasher

THC Ü32 - FC Spandau, 21. 05. 2016

Daniele

Willi

Rob

Lino

Reza

Jens

Müse

Jonas

Kante

Steffen

Manu

Endstand: 4:4 (1:3)

Tore:

  • 0:1 Gegner (9. Min)
  • 1:1 Willi (20. Min)
  • 1:2 Gegner (21. Min)
  • 1:3 Gegner (23. Min)
  • 2:3 Lino (53. Min)
  • 3:3 Lino (74. Min)
  • 4:3 Jens (76. Min)
  • 4:4 Gegner (90. Min)

Bank:

Hamidou (46. für Daniele), Felix (46. für Willi), Tobi (für Müse), Stefan

Zuschauer:

Stimmgewaltige Erste

Spielort:

METRO

Spielbericht:

Die Horde besoffener Menschen auf der Tribüne – a.k.a. unsere Fans a.k.a. Erste – hatte sich etwas zu früh gefreut. Als etwa zehn Minuten vor Schluss das 4:3 für den THC fiel, nachdem man bereits mit 1:3 gegen den FC Spandau zurückgelegen hatte, stürmte sie auf den Rasen und frönte einer spontanen Begeisterungsorgie. Gesänge wie „Keiner wird es wagen, unseren THC zu schlagen“ wurden angestimmt, die „Franziskaner“-Sprechchöre gerieten zur Feier des Tages noch schiefer als zuvor.

Kurz darauf aber verstummte das Gejohle und ging über in ein Ächzen und Stöhnen ob der Dummheit, in den letzten Spielminuten noch den Ausgleich zu kassieren. Nachdem sich die THC-Senioren im Strafraum hatten schwindelig spielen lassen, fiel tatsächlich fast mit dem Schlusspfiff noch das 4:4 – und wieder war’s nix mit dem ersten 3er in 2016. Den ersten (sic!) errungenen Punkt in diesem Jahr wollte dann auch so recht niemand feiern.

Zu Beginn des Spiels ist der THC stark, kommt in den ersten Minuten mehrmals gefährlich vor’s gegnerische Tor. Nachdem Spandau aber nach einem Schuss vom 16er in Führung geht, tut man sich merklich schwerer. In der Vorwärtsbewegung fehlt es zum Teil an ebenjener; nach Ballverlusten im Mittelfeld häufen sich in der Verteidigung die Unterzahlsituationen. Zunächst fällt dennoch nach einem Konter der Ausgleich durch Willi, wenig später aber lässt man erneut einen Spandauer aus gefährlicher Entfernung zum Abschluss kommen – 1:2. Kurz darauf erhöhen die Gäste aus dem Westen gar zum 1:3. Mit einem Elfer (nach Foul von Kante) hätte Spandau vor der Pause für klare Verhältnisse sorgen können, aber die Angst vor Magier Manu im Tor treibt den Schuss an die Latte.

In Hälfte Zwo spielt eigentlich nur noch das Team in Orange – und kommt durch zwei Treffer von Lino zum verdienten Ausgleich; bei beiden ist der nun eingewechselte und bärenstarke Hamidou an der Vorarbeit beteiligt. Zuvor hatte der THC einige Großchancen ausgelassen. Das 4:3 durch Jens gut zehn Minuten vor dem Ende bereitet wiederum Hamidou stark vor. Die sehr kurze Party nimmt da seinen Lauf. Eigentlich hätte sich zu dem Zeitpunkt ein Schlusspfiff ganz gut gemacht – stattdessen aber setzen die Partycrasher aus der Vorstadt den Schlusspunkt.

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