Grandioses Weiterkommen der ü32 im Pokal

12. September, 2016
spielberichte

TSV Eiche Köpenick vs THC ü32 * 11. 09. 2016

Uwe

Benni%O

Jonas%D

Oke%D

Sebo%D

Jens%O

Klinzi

Stefan

Liliom

Steffen

Bohne

Endstand: 3:4 n.E. (0:0)

Tore

  • 0:0 verschossen (120. Min, Bohne pariert den ersten Elfer)
  • 0:1 Sebo (120. Min)
  • 1:1 Eiche trifft (120. Min)
  • 1:1 Jens verschießt (120. Min, Torwart pariert)
  • 1:1 Eiche verschießt (120. Min, übers Tor gehauen)
  • 1:1 Jonas verschießt (120. Min, Torwart pariert)
  • 2:1 Eiche trifft (120. Min)
  • 2:2 Liliom trifft (120. Min)
  • 3:2 Eiche trifft (120. Min)
  • 3:3 Stefan trifft (120. Min)
  • 3:3 Eiche verschießt (120. Min, gegen den Pfosten)
  • 3:4 Bohne (120. Min)

Karten

Oke, Sebo, Jonas,Jens

Bank

Auswechslungen

Zuschauer

  • Dombo
  • Hanno
  • Lars
  • Markus
  • Edu
  • Anne

Spielort

Spielbericht:

Eines Tages werden sich Hobby-Vereinshistoriker am Tresen des „Zum Franziskaner“ in der Dresdner Straße an diesen heißen Sonntag im September 2016 zurückerinnern. Sie werden über den Beginn einer Pokal-Erfolgsstory der THC-Senioren sprechen, vielleicht wird die Rede vom Mythos Müggelsee oder einfach von der obergeilen Eroberung der Oberspree durch die Ü32-Kicker sein.

In den Hauptrollen wird man dann an diesen Präsidenten im Tor denken, der zunächst gegen das Team von Eiche (gesprochen: Aische) Köpenick  so gut wie alles hielt, was auf den Kasten kam, um dann am Ende den entscheidenden Elfmeter im Shoot-out selbst zu verwandeln. Dem Coach Elmar “Matchplan” Schelten, dessen Taktik über 120 Minuten bei gefühlten 40 Grad voll aufging, wird man vielleicht schon ein Denkmal neben dem Hauptmann von Köpenick errichtet haben. Und an einen Stürmer namens Uwe wird man sich erinnern, der sich selbst von einem Bänderriss nicht vom Fußball spielen abhalten ließ.

So in etwa wird man ihm gedenken, diesem 4:3 (0:0, 0:0)-Sieg nach Elfmeterschießen der THC-Ü32 in der ersten Runde des Berlin-Pokals. Das neu zusammengewürfelte Team, vom Präsidenten mit dem Hashtag #newÜ32 versehen (watch out!), konnte mit einer kämpferisch fantastischen Leistung so den ersten Pflichtspielsieg feiern.

Möglich war das, indem man den eine Spielklasse höher antretenden Gastgeber mit einem unüberwindbaren Bollwerk konfrontierte. “Je länger es Null-null steht, desto nervöser werden die”, war wiederholt die Ansage – und genauso kam es. Während der THC defensiv fast nichts zuließ, setzte man voll auf Konter. Die wurden von Minute zu Minute gefährlicher, sodass der THC nach etlichen Großchancen (Uwe, Benni, Oke, Sebo) eigentlich schon nach 90 Minuten, zumindest aber nach der Verlängerung der verdiente Sieger gewesen wäre. Aber der Torwart war der beste Mann bei „Aische“, er bewahrte das Team aus dem Berliner Osten vor dem drohenden Rückstand.

So stand es nach 120 Minuten Hitzeschlacht zweier defensiv gut agierenden Teams noch 0:0. Im Elfmeterschießen zeigten sich Sebo, Lili und Stefan unbeeindruckt und verwandelten trocken, während zwei THC’ler verschossen (welche das waren, da wird und will sich nun wirklich niemand dran erinnern). Bei den Köpenickern verschossen ebenfalls zwei Spieler, sodass es in die Verlängerung des Elfmeterschießens ging. Und dann kam der im Tor stehende Vereinspräsident, der erst einen Ball vom Innenpfosten rausguckte und im Anschluss souverän – Innenpfosten, rein – verwandelte.

Der Rest an diesem heißen Septembertag war: Jubel, Fischbrötchen, Bier. Läuft.

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Bohne

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