24. April, 2016
Robert
1. KF

1.KF weiter auf Kurs

FC Viktoria 1889 - THC 1.KF, 21. 04. 2016

#rn3

Max

Martin

Dachs

Jakob

Trinkser

Matze

Endstand: 3:7 (1:3)

Tore:

  • 0:1 #rn3 (2. Min, Dachs)
  • 0:2 Robert (25. Min, Dachs)
  • 1:2 (32. Min)
  • 1:3 #rn3 (40. Min)
  • 1:4 Martin (55. Min)
  • 1:5 Martin (65. Min, Dachs)
  • 2:5 Robert (68. Min, Eigentor (hölzern))
  • 2:6 Max (75. Min, Robert)
  • 2:7 Dachs (86. Min, Robert)
  • 3:7 (89. Min)

Beste Spieler:

Matze, Dachs

Bank:

Robert, Goebbi, Marius

Schiedsrichter:

Mario Neuber

Zuschauer:

Don Jorge, Micha, Sitti, Brodi

Spielort:

Ostpreußendamm 108

Spielbericht:

Nach den vorangegangenen Appetithappen Liverpool gegen Dortmund wartet in dieser Woche das krönende Finale der Donnerstags-Trilogie auf die Groundhopper von Tromsö bis Teltow: Die 1. KF zu Gast bei Viktoria 1889. Ungünstig für die Gästemannschaft liegt der gegnerische Platz unmittelbar an der brandenburgischen Landesgrenze, mit interessanten Effekten: Zum Einen verpasst ein guter Teil des Aufgebots die ausgemachte Uhrzeit (Mannschaftskasse freut sich), zum anderen verliert sich trotz fußläufiger Entfernung kein einziger Teltower Groundhopper im weiten Rund.

Von den äußeren Bedingungen unbeeindruckt legt das THC/Ü100-Team kernig los und stellt unmittelbar nach Anpfiff durch #rn3 auf 1:0. In der Folge gelingen immer wieder gute Kombinationen, Robert schließt eine solche souverän zum 2:0 ab. Viktoria ist bis zu diesem Zeitpunkt bemüht, verlegte sich zunächst jedoch auf Schüsse aus der zweiten Reihe mit großer Streuung. Nachdem der Gastgeber dann doch aus kurzer Distanz zum Anschluss kommt, wird es kurzzeitig spannend. Das Spiel wogt hin und her, bis kurz vor der Pause #rn3 die Pille auf den nominell schwächeren rechten Schlappen bekommt. Dropkick, Bupp – und eingeschweißt. Damit geht es in die Pause.

Nach der Pause gilt die Maxime, Viktoria nicht noch einmal am Punktgewinn schnuppern zu lassen. Die Vorentscheidung besorgt Martin, der einen kleinen Ausflug des Torhüters sehenswert bestraft. Kreuzt man vor dem geistigen Auge das berühmte Sohlendribbling von Zinedine Zidane mit dem normalen Zweikampfverhalten von Sead Kolasinac, hat man den Spielzug verstanden: Der Torwart reklamierend am Boden, Martin hingegen nach artistischem Drehschuss obenauf! Nach diesem eher unkonventionellen Spielzug folgt bald der schönste Angriff des Spiels. Vorbereitet durch überragende direkte Pässen über rechts schiebt Martin mit seinem zweiten Treffer überlegt zum 1:5 ein.

Messe gelesen? Noch nicht ganz! Häufig bemängelt der Herr Trainer die schwindende Aufmerksamkeit bei eigener Führung. Wie Riechsalz wirkt nun der bis dato radikalste Coaching-Eingriff des Nachwuchs-Nagelsmanns – ein Eigentor der klassischsten Machart. Ermutigt durch die unkonventionelle Schützenhilfe kommt Viktoria zu einigen sehenswerten Abschlüssen, kann Matze jedoch nicht bezwingen, der die Motivationsspritze des Trainers offensichtlich richtig zu interpretieren weiß.

Zu Beginn der Schlussviertelstunde leistet Robert Wiedergutmachung, macht den Freizeitliga-Hattrick „Tor-Eigentor-Assist“ perfekt und damit den Deckel auf die Partie. Kurz vor Schluss noch ein Treffer vom Dachs, während das letzte Tor dem Gastgeber vorbehalten bleibt.

Insgesamt stellt sich bei den mitgereisten Zuschauern der Eindruck ein, dass die 1. KF in den entscheidenden Phasen sehr präsent und engagiert zu Werke gegangen ist. Viktoria konnte andeuten, warum sie in der ersten Halbserie lange Tabellenführer waren und auch dem souveränen Spitzenreiter Ballcelona eine der beiden Saisonniederlagen beibringen konnte. Der Einbruch seit Herbst hängt hingegen vermutlich auch mit Fluktuationen im Kader zusammen. Ohne Wechselspieler wie in diesem Spiel war der THC über 90 Minuten eine Nummer zu groß.

Am kommenden Freitag kommt es in der Lobeckhölle zum Aufeinandertreffen Zweiter gegen Erster – THC/Ü100 gegen Ballcelona. Gegen das bislang beste Team der Liga kann die Außenseiterchance auf den Titel (eine sehr gute Leistung vorausgesetzt) am Leben gehalten werden.

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