Aufstellung:

Jacob
Robert Mille Bachi
Locke Jan
Sam

[cft code=1 format=0]

bester Spieler: Jan

Absolut ohne Not und in der Entstehung vollkommen bescheuert versauten wir uns am Sonntag unsere perfekte Ligasaison. Die Vorzeichen standen schon einige Tage vor dem Spiel nicht gut, denn es war klar, dass wir aufgrund von Verletzungen und Reisen nur einen sehr schmalen Kader zusammen bekommen würden. Das wir allerdings am Ende nur zu siebt dastehen würden, war nicht abzusehen. Und dabei konnten wir noch von Glück sprechen, dass Sam debütierte und Locke sein Comeback feierte, sonst hätten wir mit nur 5 Spieler sicher sogar eine richtige Packung bekommen. Denn Lockes Einweihungsparty am Abend zuvor hatte nicht nur deutliche Spuren in seiner Wohnung hinterlassen. Der Mediterane musste die Anreise zum Spiel auf halber Bahnfahrt abbrechen, aus Angst zu erbrechen. Auch Locke, Sam und allen voran der Trainer waren arg gezeichnet vom Vorabend und näherten sich der 1-Promillegrenze nur sehr gemächlich von oben. Trotz dieser katastrophalen Rahmenbedingungen wollten wir versuchen unsere Siegesserie gegen den SC Eichkamp irgendwie auszubauen. Zumal diesen aufgrund unserer bisherigen Saisonbilanz ordentlich der Stift ging. Da wussten sie allerdings noch nicht in welcher Verfassung wir an diesem Tag sein sollten. Bereits in den ersten Minuten wurde klar, dass das ein ganz schweres Spiel für uns werden sollte. Nicht etwa weil Eichkamp so stark war, sondern weil neben unseren 3 Feierbiestern auch Bachi und Jacob vollkommen neben ihren Schuhen standen. Es klappte nichts im Kombinationsspiel! Passgenauigkeit, Ballannahme und natürlich Laufbereitschaft waren unter alle Kanone, sodass Jan (hinten) und Mille (vorne) praktisch alleine gegen die Mannschaft von Eichkamp spielten. Es dauerte daher auch nur etwa 10 Minuten bis es das erste mal bei uns klingelte. Doch auch nach unserer erschrechend schlechten Anfangsphase und ihrer Führung trauten die Chalottenburger dem Braten nicht. Kommentar eins Eichkampspielers direkt nach der Führung:” Freut euch nicht so sehr, wir kriegen heut noch mindestens 10 Dinger!” Da hatte er die Rechnung aber ohne Lockes Weißweinvorrat gemacht…
Zur allgemeinen Verwunderung übernahmen wir jedoch in der Folge die Spielkontrolle und kamen zu Chancen. Der Ausgleich fiel deshalb recht zügig, nach einem energischen Vorstoß von Thaiterrier Jan, welchen Mille vollendete. Nur wenige Minuten später brachte uns Mille nach einer Einzelaktion in Führung, sodass es schien als würde die Partie den gewohnten Lauf nehmen, doch dafür entgifteten wir einfach viel zu langsam. Bereits nach einer halben Stunde bauten die ersten THC´ler körperlich ab und wir spielten Standfussball von internationalem Format. Dies, in Kombination mit einer immernoch miserablen Passqoute und dem Auslassen klarer Torchancen, baute Eichkamp wieder richtig auf. Die Jungs erkannten nun, dass an diesem Tag etwas gegen uns zu holen war und steigerten sich stetig. Folgerichtig fiel auch der Ausgleich, doch obwohl wir nun schon deutlich auf Reserve liefen, konnten wir promt zurückschlagen und die erneute Führung markieren. In der Folge ging es in einem sehr, sehr schwachen Spiel ganz langsam hin und her. Kurz vor der Pause kassierten wir erneut den Ausgleich, legten jedoch wieder umgehend nach. Dann war Pause. Endlich. Es musste nicht viel gesagt werden. Wir waren schwach und mussten hoffen, dass uns Jans und Milles individuelle Klasse am Ende ausreichen würde, um die 3 Punkte zu entführen. Zumal zu Pause auch ganz hoher Besuch erschien. Der Cloppenburger Tortorero hatte seine komplette Entourage geladen (Freundin, Mama, Papa und Schwester [heiß, Anm. d. Red.]) um ihn mal kicken zu sehen. Schade nur, dass er dieses mal seine mit Abstand schwächste Leistung im THC-Dress zeigte.
Der zweite Durchgang begann eigentlich optimal. Thaiterrier Jan markierte endlich seinen ersten Saisontreffer und wir zogen erstmals mit 2 Toren davon. Danach ging aber nichts, also wirklich gar nichts mehr zusammen bei uns. Auf die schwache erste Hälfte setzten wir noch derart einen drauf, das einem Angst und Bange werden musste. Auf eine Auflistung unserer Verfehlungen oder gar eine konkrete Fehleranalyse wird verzichtet, da wir diese Halbzeit einfach nur gaaaaaaanz schnell vergessen müssen. Nur soviel, Eichkamp biss sich in der Folge richtig rein in die Partie und erzielte völlig verdient den Ausgleich und auch über eine Niederlage hätte wir uns nicht beschweren dürfen.
Unterm Strich bleibst festzuhalten, dass wir mit so einer Leistung nichts, aber wirklich gar nichts an der Tabellenspitze verloren haben und uns schleunigst klar werden sollte, dass so eine Leistung nie und nimmer unser Anspruch sein kann. Es gilt die Partie so schnell wie möglich abzuhaken und mit einem hoffentlich wiedererstarkten Kader gegen den ASV eine Trotzreaktion zu zeigen.

Forza THC