8. Oktober, 2017
Richard Meng
3 Kommentare
1. KF

Hört´s mir auf mit Basketball spielen

Frohnauer SC vs. THC 1. KF, 08. 10. 2017

#rn3

Martin

Semir

Richard

Maxiv

Pippo

Matze

Endstand: 5:2 (2:0)

Tore:

  • 1:0 Frohnau
  • 2:0 Frohnau
  • 3:0 Frohnau
  • 4:0 Frohnau
  • 4:1 Pippo (Vorlage: Capitano)
  • 5:1 Frohnau
  • 5:2 Pippo (Vorlage: Capitano)

Bank:

Raffa

Zuschauer:

Brodi, Martin

Spielort:

Schönfließer Str. 13-19

Spielbericht:

Klare 5:2 Niederlage mit viel Licht und Schatten

Es ist Sonntag 14:20 Uhr. Ein freundlicher Herbsttag mit viel Sonne lässt das Thermometer nochmal etwas nach oben klettern. Perfekte Voraussetzungen, um ausgeschlafen und voller Tatendrang im grünen Frohnau etwas Fußball zu spielen. Nur blöd, wenn unser Auswärtsspiel gegen den Frohnauer SC kurzerhand auf 11:00 Uhr vorverlegt wurde. Wer sich nun denkt „11:00 Uhr – ist doch eine prima Zeit“ der vergisst, dass wir in Berlin sind. Hier ist der Donnerstag der „kleine Freitag“, der Sonntag der bessere Samstag und Frühstück gibt es bis 17:00 Uhr. Außerdem dauert die Fahrt von Kreuzberg (Schlesisches Tor)  zum Sportplatz in Frohnau mit den Öffis am Sonntagmorgen Sage und Schreibe  1 Stunde und 10 Minuten. Wenn man dann bedenkt, dass wir uns eine Stunde vor Anpfiff treffen, also 10:00 Uhr, heißt das Aufbruch in den heimischen Wänden vor 9 Uhr (morgens). Wecker klingelt also um 8:30 Uhr, was in Berlin so viel wie 6:30 Uhr bedeutet, was in Berlin auch als beste Zeit des Samstagabends bekannt ist. Kurz um – keine Zeit wo der Wecker klingeln sollte. Trotzdem schafften es alle Leute pünktlich zu Treffpunkt. Eine Tatsache die einen gleichzeitig stolz und traurig macht. Obwohl „alle Leute“ auch eine etwas geschönte Aussage ist. Denn schon im Vorfeld stand fest, dass wir einen ziemlich dünnen Kader zur Verfügung haben. Vor allem in der Defensive musste sich die Abwehr zum wiederholten Male in dieser ja noch so jungen Spielzeit völlig neu formieren. Als wäre das alles nicht schon Schlimm genug, gab es noch drei weitere Hiobsbotschaften zu verkraften. 1. Aggressive Superviren haben die Mandeln von Lümmel binnen weniger Stunden auf die Größe eine Kokosnuss anschwellen lassen – Absage für das Spiel. 2. Ein Slam Dunk-Versuch in Weißwasser von Katze Brodi am Vortag sorgte für einen verstauchten Knöchel – Absage für das Spiel. (P.S. Hört´s mir auf mit Basketball spielen!) 3. Semir konnte nur die ersten 45 Minuten mitwirken, da er sich dann auf den Weg zu einem Basketballspiel, nicht in Weißwasser, machen musste – Absage für die 2. Halbzeit. (P.S. Hört´s mir bitte auf mit Basketball spielen!) Zum Glück hat kurzfristig noch Rafael zugesagt, sodass wir immerhin in der ersten Halbzeit eine Wechseloption hatten. Somit galt gegen die starke Truppe aus Frohnau das Credo „Wir können hier nur gewinnen!“. So starteten wir auch ordentlich, diszipliniert und zweikampfstark in das Spiel. Klar war der Gegner die aktivere Mannschaft, aber wir standen defensiv gut und ließen wenig zu. Dafür war allerdings viel Laufarbeit nötig – klar, dass dieses Pensum nicht dauerhaft erbracht werden konnte. Der Rückstand fiel dann aber doch sehr unglücklich durch ein Eigentor und auch der zweite Gegentreffer fällt so auch nicht oft – ein sehr schöner Schuss genau in den Dreiangel. Mit extrem hoher Effizienz hätten wir sicher auch ein bis zwei Tore machen können- Prinzipiell gilt aber, dass wir nach vorne zu ungefährlich waren. Das muss in Zukunft besser werden. Das wird in Zukunft besser. In der 2. Halbzeit wollten wir defensiv noch etwas aggressiver verteidigen und keinen Gegentreffer mehr zulassen und dann auf eine hohe Effizienz vor dem gegnerischen Tor hoffen.  Gesagt, nicht getan! Es waren erst wenige Minuten in  der zweiten Hälfte gespielt, da Stand es auch schon 4:0. Vom Zweikampfverhalten befanden wir uns teilweise alle im Basketballmodus – ergo kein Körperkontakt. (P.S. Hört´s mir bitte, bitte auf mit Basketball spielen!). Doch wir können uns zu Gute halten, dass wir uns zu diesem Zeitpunkt nicht aufgegeben haben und einfach weiter gespielt haben. Sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass Frohnau einen Gang raus genommen hat. So konnten wir noch einen schönen Kopfballtreffer durch Tinder-Wunder und Tennis-As Pippo erzielen. Leider kassierten wir auch ziemlich schnell den fünften Gegentreffer, womit keine große Spannung mehr aufkommen wollte. Trotzdem legte Pippo noch sein zweites Tor nach. Beide Treffer von uns wurden vom Capitano vorbereitet. Das Spiel plätscherte dann langsam seinem Ende entgegen und der gute Schiedsrichter pfiff auch pünktlich zur dritten Halbzeit. Wir bedanken uns an dieser Stelle auch bei dem sehr fairen Gegner, die an diesem Tag die klar bessere Mannschaft waren – qualitativ, wie quantitativ. Doch in der Rückrunde, wenn auch wir deutlich eingespielter sein werden, werden die Karten neu gemischt.

Abschließend genossen wir bei herrlichem Sonnenschein noch eine Kiste Görlitzer Bier, welche Brodi stilsicher vor Anpfiff vor der Heizung geparkt hatte. Getreu dem Motto „Landskrone trinkt man am besten warm.“ Den ein kleinen Vorteil hatte die frühe Anstoßzeit natürlich: wir konnten in schönster Mittagssonne das Bier genießen und hatten noch den ganzen Sonntag vor uns. So musste auch der Trainer von Frohnau ganz klar unseren Sieg in der dritten Halbzeit anerkennen. So kann es weiter gehen…

Spruch des Tages: Matze steht pinkelt am Baum in unmittelbarer Nähe zum Gehweg und rechtfertigt sein Verhalten wie folgt: „Ich bin Ostdeutscher, ich darf das!“


Kommentare

Super Bericht Richard. Dazu fällt mir gleich ein: Was macht eigentlich unser Investigativjournalist im #THC30 – Jubiläumsjahr?

Also ich hätte da die ein oder andere Story ;)

Stimmt eigentlich! Ich muss halt nur immer aufpassen, dass ich mich nicht selbst belaste.

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