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Aufstellung:
Basti – Fred, Ümit (46., Paul), Timo – Ian (58., Rob), Micha, Malte,
Elle – Lino – Kai, Oke (72., Roman)
Tore:
0:1 (15., Rudower Kickers), 0:2 (25., Rudower Kickers,
Foulelfmeter), 0:3 (33., Rudower Kickers, dir. Freistoß)
SR:
Frank M.
Konietzka (so lala)
Gelbe
Karten:
Elle, Fred, Lino, Micha (alle Foulspiel), Ümit (Meckern)
Bank: Adi, Joe
Coach:
Ian
Fans:
Anne, Dosen-Dieter, Grauli, Grimmel, Luke, Miria (Kais Tochter),
Weizen-Peter u.w.
Spielbericht:
Grau wie der Oktoberhimmel war das Gesicht, das unsere Mannschaft an
diesem Samstagnachmittag am Lobeck zeigte. Gegen einen spielerisch
und körperlich starken Gegner wurde die erste Halbzeit völlig
verschlafen. Weil die Zweikämpfe nicht angenommen wurden und wir in
vielen Situationen einen Schritt zu spät waren, dominierten die
Rudower Kickers von der ersten Minute an. Anstatt eines geordneten
Spielaufbaus wurden die Bälle trotz des klitschigen Bodens hoch nach
vorne gespielt und fanden sich prompt beim Gegner wieder. Dieser
ließ Ball und Gegner laufen. Folgerichtig stand es nach 35 Minuten
0:3. Vor allem die starken Flügelspieler der mit einem 4-4-2
antretenden Rudower Kickers machten unserer Defensivabteilung schwer
zu schaffen. Schon nach wenigen Minuten hätte es 0:1 stehen können.
Glückerlicherweise semmelte ein Rudower Stürmer nach einer Flanke
den Ball aus gut 7 Metern über das Tor. Aus einer ähnlichen
Situation fiel in der 15. Minuten das 0:1. Nach einem guten Angriff
verwertete ein gegnerischer Stürmer freistehend im Sechzehner. Das
0:2 war unnötig. Nach einer Ecke schubste Elle seinen Gegner und der
Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Beim fälligen Elfmeter wurde
Basti vom antretenden Gegenspieler verladen. Auch das dritte Tor
fiel unglücklich aus einer Standardsituation. Ein Freistoß aus gut
20 Metern wurde geschossen, als Basti noch die Mauer einstellte. Der
Aufsitzer ins rechte Eck war schwer zu halten. Damit war das Spiel
entschieden. Bei zwei Abseitspositionen vor der Pause hatten wir
Glück, dass der Schiedsrichter das Spiel abpfiff. Erst kurz vor der
Pause erwachte unsere Offensivabteilung. Nach einer schönen Flanke
vom Oke rutschte Elle nur knapp am Ball vorbei. Ansonsten hatten es
die Stürmer schwer. Auf sich alleingestellt suchten Oke und Kai oft
das 1 gegen 1, sahen sich jedoch meistens mehr als einem
Gegenspieler gegenüber. Die Verteidigung der Gäste stand
bemerkenswert gut.
Nach Ians Kabinenpredigt kam unsere Mannschaft mit ganz anderem Biss
aus der Kabine. Das zeigte sich nicht zuletzt daran, dass sich
einige unserer Spieler gelbe Karten abholten. Die taktischen
Umstellungen, – Micha ersetzte Ümit als Libero, Paul nahm die
defensive Mittelfeldposition ein, Oke und Lino spielten als
Halbspitzen, – fruchteten. Nach zwei brenzligen Situationen kurz
nach dem Anpfiff verlief die zweite Halbzeit ausgeglichen. Leider
konnten die wenigen guten Konterchancen nicht zum Anschlusstreffer
genützt werden. Meistens blieb der Ball noch vor dem Sechszehner bei
den Gästen hängen. Pech hatte Oke. Nach einem akrobatischen
Fallrückzieher landete er unglücklich auf dem Kopf und musste mit
Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Auch auf
diesem Weg gute Besserung!
Fazit:
Im Grunde hat uns der Gegner vorgeführt, wie man in dieser Klasse zu
spielen hat. Körperlich topfit, ein ruhiger, routinierter
Spielaufbau und schnelle Vorstöße über die außen waren das Rezept,
dem wir wenig entgegenzusetzen hatten. Dennoch hat man in der
zweiten Halbzeit gesehen, dass man über den Kampf auch gegen einen
stärkeren Gegner gut ins Spiel finden kann. Es wäre notwendig von
der ersten Minuten an nahe am Mann zu stehen, die Zweikämpfe
anzunehmen. Positiv herauszuheben ist, dass sich unsere Mannschaft
nie aufgab und trotz des Rückstands weiterkämpfte. Bei der
Mannschaftssitzung wurde viel über unsere taktische Ausrichtung
diskutiert. Was unserem Spiel abgeht sind vor allem die Automatismen
im Spielaufbau. Zuviele Bälle wurden auch in diesem Spiel unnötig
verschenkt. Manchmal wäre es notwendig den Ball länger in den
eigenen Reihen zu halten, um Sicherheit zu gewinnen.
Joe |